Schüler/innen beim digitalen Aktionstag der LpB

 

Am letzten Schultag vor den Ferien durften sich die SchülerInnen der 8a an ihre Laptops und Computer im „Home-Office“ begeben und sich in den Aktionstag „Schubladendenken“ einschalten. Es ging an diesem Tag um unterschiedlichste Formen der „Diskriminierung“. Durch die "Black Lives Matter"-Bewegung konnten wir ziemlich aktuell über Rassismus sprechen und Wortbeiträge von Betroffenen anhören. Auf der Grundlage verschiedener Videos und Texte konnten sich die SchülerInnen in kleinen Konferenzräumen zusammenfinden und sich über die Informationen und Beiträge austauschen. Anschließend wurden diese in der großen Konferenz geteilt.

Die 10b war am ersten Tag nach den Ferien an der Reihe. Auch wenn 8 Uhr früh für die meisten SchülerInnen eine ungewohnte Zeit war, füllte sich die Namensliste nach und nach. Das Video ließen die meisten SchülerInnen allerdings ausgeschaltet - vielleicht konnte so der ein oder andere Schlafanzug verdeckt bleiben :)

Die Klasse simulierte im Schnittpunkt von Wirtschaftspolitik und dem Thema „Nachhaltigkeit“ eine Konferenz zum Kohleausstieg. Zwar mussten die verantwortungsvollen Rollen der Ministerpräsidentin und der MinisterInnen unfreiwillig vergeben werden, aber es führte eben auch dazu, dass für ein Zögern keine Zeit blieb und gleich Jeder und Jede eingebunden wurde.

Die Reaktionen auf dieses Format waren gemischt – einigen blieb aufgrund wackliger Verbindung der Zugang verwehrt, andere waren gehemmt sich zu beteiligen, weil es ungewohnt war gegen eine „leere Masse“ zu sprechen. Für Andere hingegen war es endlich mal wieder ein verbindlicher Termin, der es ermöglichte zumindest auf dem Bildschirm in Kontakt zu treten, Wissen vermittelt zu bekommen und an einer Konferenz teilzuhaben, was ganz unterschiedliche Fähigkeiten voraussetzt.

Zugleich ist die digitale Form nicht so unvermittelt und enthält die Gefahr, sich zurückzuziehen und nebenbei etwas ganz anderes zu tun.

Es gibt also trotz großem Engagement seitens der Teams der LpB und dem gut organisierten Format sehr gute Gründe, sich auf die Schule zu freuen: Der Chancengerechtigkeit, der Partizipation und der Begegnung wegen.

BRO

Gymnasium Schönau

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